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Betreuung von Typ 1 und Typ 2 Diabetikern
Der Diabetes mellitus ("honigsüßer Durchfluss") oder die Zuckerkrankheit ist die Bezeichnung für eine Gruppe von Stoffwechselkrankheiten und beschreibt deren ursprüngliches Hauptsymptom: die Ausscheidung von Zucker im Urin. In der Antike wurde die Diagnose durch eine Geschmacksprobe des Urins gestellt, denn der Harn von Personen mit Diabetes weist bei erhöhtem Blutzuckerspiegel einen durch Zucker süßlichen Geschmack auf. Leitsymptom des Diabetes mellitus ist eine Überzuckerung des Blutes. Ursache für die Erkrankung sind entweder ein Insulinmangel, eine Insulinunempfindlichkeit oder beides. Je nach Ursache gibt es unterschiedliche Diabetestypen, die jedoch verbindende Gemeinsamkeiten haben. Es werden hauptsächlich zwei Diabetesformen unterschieden: Der Typ-1-Diabetes beginnt meist in der Jugend und entsteht durch die Zerstörung der Insulin produzierenden Zellen. Der Typ-2-Diabetes betrifft dagegen meist ältere Menschen, zunehmend sind aber auch jüngere Personen und sogar Kinder betroffen. Er beginnt langsam und beruht auf einer zunehmenden Unempfindlichkeit der Zellen gegenüber dem Insulin.
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